let’s talk about the weather

11. Juli 2010, Abgelegt unter: Allgemein

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Na ihr Rostbratwürste,
seid ihr denn jetzt schon von allen Seiten knusprig? Oder solltet ihr noch ein wenig länger gegrillt werden? Aber auch hier ist grad der Levante eingetroffen. Der Saharische Wüstensturm, der einem ohne Pause permanent einen Fön ins Gesicht bläst. Mama Mía. Falls ihr also wissen wollt, wie sich das anfühlt; in dem Falle kann man es bedenkenlos ausprobieren: Man nehme einen Fön, stelle ihn auf warm, oder noch wärmer als warm, und ziele directamente auf den Körper. This is called “Levante”. Nasse Handtücher in den Fenstern sind ein Muss, denn wenn der Calima oder der Levante aufkreuzt, sinkt das Hygrometer aber mal jaaanz rasch.
Da fragt sich Euereins selbstverständlich, wieso ich hier im Haus am PC sitze und über’s Wetter schreibe, während ich doch schon längst die erfrischende Kühle des Atlantiks genießen könnte. Berechtigt, durchaus!
Aber erstens muss ich mich noch regenerieren weil wir gestern auf einer Party waren von 4 Geburtstagskindern, die zum Schluß ausartete mit, wir schmeißen uns jetzt alle in den Pool, und die Anderen auch. Aber in voller Montur in einen Pool zu springen hat irgendwie was Bescheuertes. Also zogen wir uns dezent zurück an die Bar. Langweiler, hm?
Zweitens haben wir eine arme, schwarze Katze mit einem eingewickeltem, gebrochenem Beinchen im Haus rumliegen. Eines Abends humpelte sie plötzlich an uns vorbei, ins Haus und schmiss sich auf die Couch. Als Tom sie irgendwann hoch hob und sie kläglich mauzte, und sie zudem auch noch auf unseren Sitzsack pinkelte, wodurch wir mitbekamen, dass sie Blut im Urin hat, stand der Beschluss fest, den besten Tierarzt der Insel mal kennenzulernen. Der ist so einfühlsam und liebevoll im Umgang mit Tieren, und dann auch noch der Preiswerteste, dass das Wartezimmer naturalmente aus allen Nähten platzte. Tja, jetzt liegt sie hier mit ihrem dicken Beinchen. Anfangs konnte sie damit gar nicht aufstehen und hat eine Rolle rückwärts nach der anderen gemacht. Aber so eine tapfere Katze ist mir noch nicht untergekommen. Die hat alles so duldsam über sich ergehen lassen (jetzt noch immer), weil sie uns völlig vertraut. Das macht die Sache einfacher und ist ein schönes Gefühl. Noch brauchte sie den schrecklichen Plastiktrichter nicht über ihr Köpfchen gestülpt zu bekommen, denn noch ging sie nicht an den Verband. Aber wer weiß, das muss ja eigentlich irgendwann anfangen zu jucken so ohne Luft am Bein. So ein Trichter um den Kopf ist dann bestimmt voll die Qual.
Dennoch werd ich gleich runter fahren, seid beruhigt, ich nutze die Anwesenheit des Atlantiks durchaus. Ein Grund hier zu sein…
Ansonsten haben wir ein wenig die WM mitverfolgt, saßen mit einigen Leuten in der Villa rum, die wir mal gegen Arbeit bewohnt hatten, und die jetzt Ferienvermietet wird. Dort wurde eine Beamer aufgebaut und es gab das leckere palmerische Garimba-Bier, mit Calderawasser gebraut. Ein wenig malzig, aber gar nicht schlecht. Für Jever und Holsten-Freunde weniger geeignet. Aber für Bud-Trinker isses was.
Kreischende Frauen, fluchende Männer, laute “weg, weg”-, “ran da”-, “nach vorne”- und “lauflauf”- Rufe, empatisches “aua” von der Frauenfraktion, wenn sich die Fußballer gegenseitig umrennen, auf sich rauftreten, Bälle ins Gesicht kriegen. Am nächsten Tag bekundete mir der Tierarzt sein Beileid, weil ich als Deutsche gegen Spanien verloren habe… ;)
Die waren aber auch eine Traummannschaft. Heute werd ich sie noch ein letztes Mal sehen, dieses präzise, eingespielte Team, während Tom im Norden von dem Rest der Welt abgeschottet ist und einsam in sein Saxophon bläst. Die traurige “Ich-verpass-das-Finale”-Melodei. Nein nein, wir sind ja gar nicht so, aber ich gebe zu, bei der WM macht es Spaß zuzugucken, sich die großen Fußballländer reinzuziehen, Argentinien, Brasilien, Mexico, Uruguay, mama mía, das ist Fußball. Das macht Spaß zuzusehen. Diese tänzelnde Ballsicherheit.

Aber genug, ich wollte doch nur über’s Wetter reden.
Bleibt tapfer in eurer Freiluft-Sauna.

Los Palmeros

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Lang lang ist’s her…

27. Juni 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Sommerfrischler,

der Blog wurde ziemlich lange vernachlässigt. Aber was soll ich schreiben wenn kaum was passiert. Ich will Euch ja nicht mit dem täglichen Einerlei auf’n Sack gehen. Aber jetzt versuch ich was aus unseren letzten Wochen zu pressen, quasi wie Saft aus einer Orange. Mal sehen.

Der Tom, kaum war er hier, war er auch gleich wieder weg, denn sein zwei-monatiger Job, im Norden ein Grundstück zu betreuen, fing unmittelbar anschließend an. Eine Finca mit einem Terreno von 40000m2, wovon 10000m2 zu einem wunderbaren, eindrucksvollen, terassiertem Obstgarten bebaut wurde, mit über 30 verschiedenen Obstsorten. Tom kümmert sich dort um die Katzen, die Bewässerung, den Wein, die Motorsense und dem Ernten von Obst. Da gibtś Orangen, Pampelmusen, Mandarinen, Pomelos, Kiwis, Feigen, Äpfel, Birnen, …………..
Zwei Tage ist er im Norden der Insel, wo es wunderschön, abgelegen und ruhig ist. Und einen Tag ist er hier unten. Dort hat er einen Gästewohnwagen und eine Badewanne im Freien und eine atemberaubende Aussicht. Aber der Neid soll euch nicht packen, denn es ist körperlich sehr anstrengend dort zu arbeiten. Eine Hängematte gibt’s leider nicht und soviel ich weiß auch keine leichtbekleideten Jungfrauen, die ihm Luft zufächeln. Jetzt pumpen wir uns ordentlich mit Vitamin C zu.

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Diese Droge ist nicht zu unterschätzen!

Ansonsten war ich, als Tom noch in Deutschland war, auf dem Viehmarkt in Garafía und beäugte noch lebende Rinderfilets, Schafe, Ziegen, Welpen, Pferde, Esel und Menschen. War zwar nicht so ganz meine Welt, aber das muss man sich auch erstmal angucken, bevor man das entscheidet. Dennoch werd ich Euch die Bilder nicht vorenthalten:

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Mmh, was gibt’s noch zu schreiben? Der Jeep ist noch und leider unser Eigentum, mein Marbella müsste jetzt wieder weite Strecken zurücklegen können, ohne dass aus dem Motorraum Wasserdampf emporsteigt, heut ist eine riesige Fiesta in Los Llanos und alle sind da, nur wir nicht UND wir haben jetzt nicht mehr nur ein Bettgestell, sondern auch noch zwei Lattenroste und zwei Matratzen, sodass wir das stressige Zwergenbett verbannen können.
Vielen Dank für die Ger-many-Grüße.

hasta manzana ;)
S+T

UND: Wir haben jetzt schon EIN ganzes Fußballspiel gesehen.

Sophie allein zu Haus

7. Juni 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Na, scheint endlich die Sonne auf eure Häupter? Haben sich eure Gemüter vom laaaangen Winter schon erholt? Ist endlich wieder Frohsinn ins Land eingekehrt? Da hat der Tom aber Glück gehabt.
Seine Mutter hat Geburtstag und er hat eine Woche Aufenthalt in Deutschland bekommen. Von mir ;) .
Am Freitag flog er los und am Samstag war die Trans Vulcania. Ein Marathon, der hier zum zweiten Mal stattfand und bei dem es zwei Routen gibt. Eine für Weicheier von ca. 25 km Länge mit rauf runter rauf runter und der für gelangweilte Profisportler mit einer Länge von 80 km von unten, bis zum höchsten Punkt der Insel, den Roques de los Muchachos (2400müM). Im letzten Jahr herrschte Calima und eine Temperatur von trockenen 45°C. Ein 64-Jähriger stürmte nach 9 Stunden ins Ziel. Dieses Jahr, wegen der hohen Temperaturen des Vohergehenden, wurde der Marathon vorverlegt, aber es herrschte wieder Calima mit trockenen 35°C, ein Klima, bei dem ich maximal meinen Arm zum kühlen Getränk bewege. Dennoch sauste eine Horde Verrückter über die Insel und der Erste, der dieses Mal ins Ziel schoß, schaffte es in sage und schreibe 8 Stunden und 10 Minuten. Muy impresionante. Dass er 2 Minuten danach noch ein Interview abhielt, als wäre er von einem Spaziergang zurückgekehrt, versteht sich von selbst. Der Typ war schätzungsweise in den Vierzigern. Die erste Frau traf nach 11 Stunden ein. Einfach nur ein irres Spektakel. Allerdings gibt es dabei natürlich keine Dopingkontrollen, ihr könnt eure Münder wieder zu machen und müde abwinken.
Abends rief mich meine Kollegin an und sagte, dass sie mich abholte, auf der Plaza sei noch ein abschließendes Konzert. Zwei Coverbands. Die erste, english People, coverten die Bee Gees. Hüstel. Bier – besser.
Die zweite Band, Palmeros, coverten ABBA. Geile Bühnenshow, aber ABBA? Mama mía, in was war ich da rein geraten? Danach zogen wir in eine neue Kneipe, die auf ultramodern gemacht wurde. Schreckliche Beleuchtung, überhaupt ungemütlich und überfüllt. Ein dicker netter Palmero, den meine Begleiter offensichtlich kannten, schaute mich endlos lange an und sagte was zu Sanji, die sich zu mir umdrehte und sagte: „Der fragt, ob du meine Tochter bist“. Wir sehen uns kein Stück ähnlich und ich wurde im Restaurant andauernd gefragt, ob ich die Tochter von entweder Sanji oder von meiner Chefin bin. (Die Tochter von Tom war ich selbstverständlich auch schon mehrmals.)
Tja, so einfach ist das. Es ist alles so einfach.

Dann war noch die Miete fällig, die wir mittlerweile direkt bei unserer Vermieterin abgeben, statt wie vorher im Immobilienbüro. Die alte palmerische Dame wollte sich verständlicherweise nicht mehr die Mühe machen es jeden Monat abzuholen. Mit ein wenig Bammel klingelte ich also an ihrer Tür. Ab jetzt übersetz ich mal:
„oh, bist du allein hier“
„ja“
„komm rein. Willst du dich noch kurz setzen?“
Ach du Scheiße, bloß nicht.
„ja“
„möchtest du ein Bier?“
au jajaja
„ja, wieso nicht?“
Ich setzte mich in einen kleinen aber sehr hohen Raum, während unsere Vermieterin für mich einen kleinen tragbaren Tisch mit einer Dose Heinecken, einem Glas und ein Schälchen Knabberzeug vorbereitete. Ich hoffte, dass sie mich vollquatschen würde, damit ich nicht zuviel sagen brauch. Aber Pustekuchen. Nachdem das Wetter dreimal abgehakt war, saßen wir da. Leute, so schnell habe ich noch nie Bier getrunken. Ich zeigte auf die Fotos und fragte:
„Ihre Familie?“
„Jaja, das ist……. blablabla.“
Als das Thema auch abgehakt war fragte sie mich nach meinem Gemüsegarten. Ich betete ihr die Vokabeln verschiedener Gemüsesorten runter und trank zwischendurch zügig mein Heinecken.
„Mir schmeckt Bier nicht“ sagte sie.
„Mir ja.“ sagte ich.
„Habt ihr patos?“
„Was ist das? Das Wort kenn ich nicht.“
„Tiere, die machen quakquak.“
„Ach, Frösche? Jaja, haben wir.“
„Ehrlich? Wieviele?“
„Fünf“
„Fünf?“
Tja, letzten Endes habe ich ihr erzählt, dass wir fünf Enten haben. Eiskalt angelogen. Dabei haben wir fünf Frösche. Ha. Was ist das auch für eine Frage? Enten? Ist das hier ne Standardfrage? Nächstes Mal bin ich vorbereitet und frage warum wir Enten haben sollten?

Während ihr jetzt am Kicker von Tom fertig gemacht werdet, verabschiede ich mich und wünsche allen einen fröhlichen Juni.

Sophie

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Cucaracha-Plage und Lebensmittelschein

26. Mai 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe “Freunde des guten Geschmacks”,

die Überschrift spricht für sich, da muss ich mir ja nicht die Finger wund tippen.
also… tschüsssss…

okay, okay, wenn Ihr mich so lieb bittet.
Kakerlaken sind hier auf den Kanaren ziemlich große Viecher. Meinetwegen sind sie in Timbuktu Ost noch größer, aber da leben wir ja nicht. Angefangen hat es mit toten Kakerlaken, die in unserem Schlafzimmer lagen, als wir morgens aufwachten. Tote sind uns die Liebsten, aber wir wunderten uns schon. Irgendwann wurden es nachts, beim Filme gucken, immer mehr (lebendige), die unseren Weg kreuzten, an der Decke hingen, oder von unserer Katze auf den Rücken gelegt wurden. Unter großem Ekel fingen wir sie und schmissen sie ins Klo. Als Tom für ein paar Tage im Norden war, wurde mir von meiner Chefin Angst gemacht, dass es zu dieser Jahreszeit nicht gewöhnlich sei, dass Kakerlaken in so rauen Mengen in dieser Höhe unterwegs sind. Sie vermutete, dass die sich da irgendwo eingenistet hatten, im Gebälk des Hauses, und ob wir wüssten, ob das Haus vor unserer Vermietung eine Weile leer stand, oder der Vormieter in puncto Sauberkeit verkackt hat. Wussten wir alles nicht. Wir wussten nur, dass es immer mehr wurden und eines Nachts meldete sich Tom’s siebenter Sinn, er knipste die Taschenlampe an und betrachtete die Decke über unserem Bett und dort, wo die Hängelampe angebracht ist, nahm er zwei lange Fühler wahr. Noch in dieser Nacht stopfte er das Loch notdürftig und am nächsten Tag schloss er alle Ritzen mit Silikon, öffnete das Lampenloch und spritzte eine ordentliche Ladung Gift in den Hohlraum zwischen der gezogenen Decke und der Eigentlichen.
Mama mia, was da los war, nachdem alles dicht war. Ein Rascheln und Tumult von nervenvergifteten Kakerlaken. Grauenvoll. Und das alles über unserem Bett. Mir wird noch immer schlecht, wenn ich nur darüber nachdenke. Den Rest der Wohnung machte Tom so gut es eben ging auch noch dicht und sprühte das 1 Jahr anhaltende Nervengift in die hintersten und dunkelsten Ecken, wo keiner von uns Dreien mit in Berührung kommt.

Nun zum zweiten Teil der Überschrift… Lebensmittelschein… Ich brauche naturgemäß einen für die Arbeit und Tom will auf den Fiestas Crêpes verkaufen. Also meldeten wir uns für die Prüfung an. Auch eine meiner Kolleginnen musste ihn noch ablegen. Nun waren wir zu dritt.
Das sonst so pingelige, korintenkackende Deutschland schlumpert mit dem Lebensmittelschein rum, ich sage euch… als ich den gemacht hatte, brauchte ich nicht mal mehr zur ärztlichen Untersuchung. Ich brauchte bloß Kreuze zu machen, dass ich keinerlei Krankheiten habe und vor Gesundheit kaum noch laufen kann, den Wisch unterschreiben, und schon hatte ich einen lebenslang gültigen Schein, dass ich mit Lebensmitteln arbeiten darf. Ein Jahr vorher gab’s noch ärztliche Untersuchungen, aber auch danach konnte man sich infizieren und das ging dann allen am Arsch vorbei, für den Rest deines Lebens.

Aber das sonst so zähflüssige Spanien übertreibt plötzlich aus einer Laune heraus, Menschenskind. 59 Seiten hochfachspezifisches Spanisch, von einem Maschinengewehr vorgelesen, zwei Tage am Stück, á 4 Stunden und gleich im Anschluss die Prüfung, mit 40 Fragen, für die eine Stunde Zeit ist. Und… sehr verehrte Damen und Herren, die Frau hat bestimmt 26 Wörter pro Sekunde rausgehauen. Meine Kollegin, die seit sieben Jahren hier lebt und mit einem Palmero zusammen ist, hatte große Schwierigkeiten zu folgen – rein akkustisch.
Nachdem ich verzweifelt am Boden lag, weil all meine Gehirnwindungen explodiert, meine Augenringe gewachsen und meine Haare ergraut sind, rettete der Mensch, der auf spanisch nun wirklich nur bis zwanzig zählen kann, unsere Prüfung. Es gab zwei Prüfungsbögen. Jeweils dieselben Fragen, nur in unterschiedlicher Reihenfolge. Tom machte über zwei Plätze “zzzz” zu mir, ich schaute auf sein Blatt und er hatte bereits 80% angekreuzt. Letztlich haben wir alle drei mit nur einem Fehler bestanden und sind wieder einen Schritt weiter.

Für den Jeep haben wir noch immer keinen Käufer gefunden. Tom hatte jetzt schon mehrere Gespräche und alle taten auch immer sehr angetan, aber letzten Endes meldete sich niemand mehr. Einmal fuhr er hoch nach El Paso, weil er wieder einen Palmero am Haken hatte. Er parkte den Wagen ein wenig ungünstig und sah plötzlich die Guardia Civíl auf ihn zukommen. Er wollte sich schon mit drei Brocken Spanisch erklären, als sich herausstellte, dass einer von den breitschultrigen Uniformierten der eventuelle Käufer war. Tom im Verkaufsgespräch mit Bullen. Was für eine Vorstellung.

Hmm… unser Riesenradieschen ist jetzt ein wahres Monster geworden und jetzt bilden sich endlich die Samenkapseln.
Wenn wir das schätzungsweise 76,23 Kilo schwere Radieschen dann ausbuddeln, machen wir ein Trophäenphoto für Euch.

Guckt selbst:

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Und hier noch für meine Fans: Der Golf von Mexico vor der Küste von Louisiana:
(Danke für die Komplimente)

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freundlichst…
Matuschke/Müller

Wer will Autogeschichten???

18. Mai 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Leser,
Tom hat den Jeep abgestoßen wie ein unerwünschtes Geschwür. Noch ist er in unserem Besitz und heute hatten wir das erste Verkaufsgespräch mit einem Palmero. Leider konnte ich sprachlich nicht allzu sehr glänzen und helfen, denn die Autosprache bleibt mir auch im Deutschen ein Rätsel.
Eigentlich hatte Tom schon am Mittwoch einen fast- Termin mit einem fast – Interessenten ausgemacht. Der Jeep stand am Rand der Cuesta (unsere Straße), und die Bullen hielten an und “baten” uns das Auto wegzufahren, da keine zwei Autos mehr aneinander vorbei passten. Tom setzte sich also ins Auto und fuhr den Jeep um die Ecke und ein Benzingeruch breitete sich aus, Kinder nee nee nee. Ich war ganz hinten im Garten zu Gange, etwa 40 Meter entfernt und roch das Übel.
Tom kam zurück und fluchte rum, dass dieser bekloppte Benzinschlauch jetzt völlig den Geist aufgegeben habe und dass der Schrauber, der vorher genau wegen diesem Problem dran war, nur den einen ausgewechselt (oder repariert) hat und den nebenan einfach ignorierte. Also durfte Tom den Tankbehälter runterlassen und und und… man, war er bedient. An dem Tag mit Kaufinteressenten… wie beim letzten Mal, wo der blöde Jeep einfach nicht mehr ansprang, nachdem wir “se vende” (”zu verkaufen”) rund ums Auto geklebt hatten.
Aber ob der Jeep nun bei uns bleiben will oder nicht (denn den Eindruck könnte man gewinnen), wir haben schon ein neues Auto. Einen Renault Scénic, mit einem Innenraum, der ein wahrer Traum für Tom den Handwerker ist, und mit Bodenfreiheit, die ein wahrer Traum für diese grobe Insel ist, und mit einer Federung, die keine Gehirnerschütterungen zur Folge hat. Der einzige Nachteil ist die ganze Elektronik in dem Wagen, der Grund, weshalb Tom nie mit solchen Autos geliebäugelt hat. Er hat jedes Mal Angst, dass die Türen nicht mehr aufgehen, wenn er den Knopf drückt.
Als wir bei unserer “Jungfernfahrt” in diesem geräumigen Wageninneren saßen sagte Tom zu mir gewandt: “Mensch, das ist so……” Ich: “Komfortabel?” Tom: “Ja, genau. Komfortabel.”
Nun ja, soviel dazu. Wir sind ab jetzt komfortabel motorisiert unterwegs.

Seit drei Wochen bin ich in dem Restaurant nur noch auf Abruf, der aber nicht kommt. 2-10 Gäste am Abend schafft Sanji auch allein. An meinem letzten Arbeitstag ist einer unser drei Deko-Palmeros gestorben. Es war nicht Pepe, auf den wir alle gewettet haben, weil er immer dunkelvioletter im Gesicht wird und seit seinem 15. Lebensjahr raucht und trinkt. Pepe mit seiner Nase hat aber auch eine gesunde Einstellung: “Warum sollte ich sterben?”
Nein, es war Terencio, der aussah wie ein netter Opi, aber über Abwesende immer ordentlich hergezogen ist. Und Pepe und Terencio waren immer im Streit und jeder wollte den Anderen überleben. Pepe hat gewonnen und ist bester Laune. Aber generell sind die Beerdigungen hier nicht mit trauervollen Mienen und tränenverschmierten Gesichtern. Es ist vielmehr ein Grund, dass sich alle mal wieder sehen und gequatscht und gelacht werden kann. Es ist ein geselliges Beisammensein. Nix wovor man einen Horror oder eine Abneigung haben muss, wie in Deutschland. Beerdigungen sind doch in Deutschland einfach nur häßlich. Da hat doch keiner Bock drauf, angesteckt zu werden von der allgemeinen Traurigkeit. Das ist etwas, das durchaus übernommen werden kann.

Bilder, Bilder, Bilder:

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Und zu guter Letzt habe ich Europas Atemstillstand künstlerisch festgehalten:

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Adele Tschüßikowski

Arbeitslosigkeit und Flaschensammler

4. Mai 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Matrosen und Matrosinnen,
wir sitzen alle im selben Boot. Nur das wir sonnengebräunte Haut haben und Ihr nicht. Nachdem sich die Aschewolke verflüchtigt hat und der Luftraum wieder freigegeben wurde um dieses enorme Chaos der zwangsweisen Völkervermischung zu beseitigen, war Schicht im Schacht; von jetzt auf gleich. Viele Menschen hatte nach diesem unerhörten Vulkanausbruch ihre Urlaubsreise storniert, weil ihnen plötzlich wieder die Folgen einer kleinen Umweltveränderung vorgeführt wurden. Und da unser kleines Inselchen nichts außer Bananen und Tourismus hat, wovon es lebt, haben wir nun nur noch Bananen. Und da die Bananenpreise für die Bananenbauern von 100€ pro Kilo auf 10€ pro Kilo reduziert wurden, geben auch die Palmeros kein Geld mehr für irgendetwas aus. Kurz und knapp: Arschkarte!
Aber welches Land hat denn statt dem schwarzen Peter die Herzdame gezogen? Möglicherweise Norwegen.
Wir, liebe Bootsmannschaft, haben einen kleinen Pfad gefunden, um doch noch mit erhobenem Haupt zu trotzen, wo man trotzen kann. Wir sammeln Flaschen.
Das hat allerdings eine andere Bewandtnis als Flaschensammeln in Deutschland. Hier nimmt man die gesammelten Plastikflaschen mit nach Hause, schneidet Boden und Deckel ab und stülpt sie letztlich über Gemüsepflanzen. Beispielsweise Blumenköhle. Denn irgendwann will man ja auch mal Essen aus dem Garten beziehen statt nur abgeknabberte Stiele aus der Erde holen.
Blöd isses, wenn man am nächsten Morgen aufsteht und die plastikumzingelten Pflänzchen wurden schon wieder kaltblütig ermordet. Diesmal nicht vom Lagato (Echse) sondern von einer anderen Plage: ERDRAUPEN!!!
Aber wir haben uns schon schlau gemacht und man kann den kleinen Rackern mit einem bestimmten Bakterium ordentlich Durchfall bis zum Tod bescheren. …Der Mörder ist immer der Gärtner…

Aber auf ein “Pflänzchen” können wir besonders stolz sein, denn es ist gewachsen und gediehen, ohne Unterbrechung. Wir präsentieren stolz: unser Riesenradieschen:

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Man beachte die Salatköpfe im Hintergrund …und überhaupt. Jetzt blüht es und bald werden wir Samen von diesem Monstrum haben und dann werden wir stinkend reich…

Ansonsten hier unsere Kartoffel- und Mohrrübenresultate, die geschmacklich und äußerlich doch sehr zufriedenstellend sind… für so Stadtjacken wie unsereins.

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Woraus zusammen mit einem Kürbis diese unglaublich gelungene Kürbissuppe entstand. Meine Erste :-) . Und Tom, der Kürbissuppen hasst, war begeistert.

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Boah, jetzt hab ich Hunger.
Mit knurrendem Magen verabschiede ich mich.
Haltet die Ohren steif (und steckt nicht jedem Griechen den ihr seht Geld zu)
Ciao
T+S

Lonesome Tom y Sophie

23. April 2010, Abgelegt unter: Allgemein

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Liebe Germanesen,

Wir sind wieder auf uns gestellt und brauchen dringend Gastarbeiter aus Deutschland. Beeilt Euch mit dem buchen, das Grün wächst hier doppelt so schnell als anderswo.

Hier noch Bilder, die in den Pausen geschossen wurden.

Tour zum Roque de los Muchachos:

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Wie bereits erwähnt, sahen wir uns La Palma von der Wasserseite aus an. Ein damaliger Krabbenkutter wurde vor zig Jahren ausgebaut und dann von Deutschland nach Gran Canaria gesteuert um den Touristen was zu bieten. Nach etlichen Jahren Gran Canaria ist die “Bussard” vor eineinhalb Jahren auf La Palma gelandet und chauffiert nun hier Ihre Gäste um die Küsten La Palmas, mit Essen an Bord, welches richtig lecker ist, was wir nicht erwartet hätten, mit hausgemachtem Mojo und Ajiolli, Nudelpestosalat mit Cherrytomaten, Papas arrugadas und gebratenen Hähnchenbrustfilets.
Durch die Aschewolke des isländischen Vulkans, waren wir nur zu sechst an Bord, obwohl es doppelt soviel hätten sein müssen. Für uns Passagiere perfekt. Zusammen mit meinem Vater sprang ich in das unendliche Blau des Atlantiks. Alle anderen sahen nur zu und als selbst Tom sich kaum noch zurückhalten konnte, mussten wir schon wieder weiter. Diese Farbe da draußen ist der Knaller. Jeder Künstler würde Depressionen kriegen, wenn er versucht diese Farbe zu mixen.
Delfine waren uns leider nicht vergönnt, aber die Wassertemperatur von 21°C ist ja auch nicht so deren Tasse Atlantik. Allerdings ist das Meer normalerweise erst ab Juni so warm. Wir wollten uns nicht beschweren.

Und jetze Bilder gucken:

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Auch die Schmugglerbucht ist ein sehr schönes Ausflugsziel. Ihr wißt schon, die Kanaren, Afrika, da kann man sich vorstellen, was hier mal über die Bühne ging und… machen wir uns nix vor… immernoch geht.
Eine Wahnsinns Ausbuchtung des Felsens, so mit Dach von der Natur aus dem Fels gekloppt . Impresionante!

Guckst du:

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Und zum Abschied noch ein Foto an einem Tisch im Altamira, dem Restaurant, indem ich arbeite. Meine Eltern waren nicht die Ersten, die sagten, dass sie im gesamten Urlaub nirgends so lecker gegessen hätten, wie dort.

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Also, was ist nun? Wer ist der/die Nächste?
T+S

Ausflüge en masse

18. April 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Es ist der Hammer. Wir hätten so viele Fotos, die wir Euch vor die Füße schmeißen müssten, und lange Texte, nach denen Euch die Augen flimmern sollten. Unsere Ausflüge sind, seit wir Besuch haben, sehr zahlreich.
Mit Maicel war unser erster Ausflug: von unten in die Caldera reinspazieren. Da sind wahnsinnig schöne Steinformationen und das Wasser plätschert bei gutem Wetter vor sich hin. Allerdings muss man, bevor man da reinsteigt auf das Infohäuschen achten, denn wenn auf der Ostseite schlechtes Wetter ist, bekommt man das nicht mit und plötzlich können Wassermengen den Barranco lang schießen, Felsbrocken mit sich tragen, sodass einem das letzte Mal die Ohren schlackern. Gab es alles schon. Die Natur hier ist wunderschön, aber auch brutal und schroff.
Es bilden sich immer kleine Becken, bei denen man dann endlich die fetten Wanderschuhe über die Schulter schmeißen kann um sich ins erfrischende Bergquellwasser zu legen.

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Von den tiefsten Tiefen, zu den höchsten Höhen. Der Zweite Ausflug ging zum höchsten Punkt der Insel: Los Roques de los Muchachos. Es war ein glasklarer Tag, nach zwei Tagen Regenwetter. Man konnte die gesamte Insel bis zum Meer überblicken und ich sage Euch, es war atemberaubend, impressionante und exorbitant.
Dort oben wehte nicht ein Lüftchen, was völlig ungewöhnlich auf einem hohen Berg mitten im Atlantik ist. Man konnte selbst die gemeine Bergschwalbe die Luft zerschneiden hören. Völlige Ruhe.
Genau eine Woche später standen meine Eltern mit uns da oben, die eine Seite war wolkenverhangen, und die andere Seite bot einen weiten Blick. Auch das war wunderschön. Mein Vater, der Vogelflüsterer, flüsterte den Rrraben Hurrrz heran, der uns allen aus der Hand fraß und zum Schluß noch kurz auf dem Arm meines Vaters verweilte um mit vollgestopftem Kropf wieder das Weite zu suchen. Es war krass, wie geschickt und sanft der mit seinem riesigen Schnabel umgehen konnte.

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Dann gibt’s auf dieser Insel einen Künstler, der es echt drauf hat, Parkanlagen zu designen. Dabei arbeitet er mit Mosaiken, die wunderschön und ohne Zweifel wahnsinnig zeitaufwendig sind. In Las Manchas gibt’s bis jetzt einen kleinen Park und in Los Llanos ist ein großer Park noch in Arbeit, aber wenn man da über die Mauer und durch die Zäune einen Blick reinwirft, das wird nochmal so richtig schön. Hier der Las Manchas – Platz:

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Heute haben wir uns die Insel von der Wasserseite aus angeguckt. Die beste Geburtstagslage meines Vaters. Aber durch die frische Meeresluft, das viele Rumgeplansche im Wasser und der sogenannte milde Wellengang (hier) muss ich Euch auf’s nächste Mal vertrösten und wünsche eine angenehme Nachtruhe.

(…den eigentlichen Grund für unsere Gastfeundschaft verraten wir aber nicht…)

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Besuch

13. April 2010, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Leser,
lang lang ist’s her, dass es hier einen Eintrag gab. Ihr müsst verstehen, dass Besuch einen ganz schön rausreißt. Nicht nur der Blog wurde vernachlässigt, auch die Sprache, der Garten und sonstige Verpflichtungen. Was für eine Freude, endlich Urlaub ;) . Der gesamte April ist vollgepappt mit Besuch. Den Anfang machte Maicel, der in einer Kurzschlussreaktion meinen Geburtstag mit uns feiern wollte, damit ich mir nicht am Strand einen Mojito nach dem Anderen in mein Gesicht kippe. Und hier seine Worte an alle Blog-Leser:

02.04. – 09.04.2010

-Glück-

Es ist phantastisch. Diese Insel bietet die einmalige Gelegenheit in die Natur einzutauchen und sein Verständnis der Dinge zu erweitern. Dadurch entsteht ein Gefühl, welches man selten wahrnimmt. Innere Ausgeglichenheit, die es mir möglich machte, Dinge mehr wertzuschätzen und dem Leben zu trotzen. Kein Geld der Welt kann bieten, was die Welt zu bieten hat. Ich bin unermesslich dankbar hier zu sein.

Ich brauche wohl kaum zu schreiben, dass ich La Palma vermissen werde. Aber ich nehme vieles mit, was, und daran glaube ich fest, Einfluss auf mein Leben haben wird.

Ich wünsche Euch, Tom und Sophie, dass Eure Träume Wirklichkeit werden und Ihr nie zu Ende träumt.

Muchas Gracias,

Maicel

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Pfli-, Pfla-, Pflanzen

25. März 2010, Abgelegt unter: Allgemein

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Die Pflänzchen wachsen, so wie unser mit Stolz gefülltes Herz. Bis jetzt sind´s zwar nur Radieschen, die wir bundweise aus dem Boden zerren, die Gummibänder wegwerfen und in affenartiger Geschwindigkeit verschlingen, aber Geduld will gelernt sein. Und wo geht das besser als in einem Siesta-Land?
Zumal ich gestern im I-netz gelesen hab, dass Knoblauch mal locker zwei Jahre unter der Erde in Ruhe gelassen werden will. Pffff… zwei Jahre…
Doch heute hatte ich ein wahnsinns Erfolgserlebnis beim Unkraut zupfen. Zwischen dem garstigen Klettzeug und meinen geliebten Brennesseln versteckte sich eine wilde Tomate. Daraufhin konnte ich kaum noch an mich halten, zupfte wie eine Blöde im Garten rum, fand aber nichts weiter.

Der Calima, der uns vier ordentlich warme Tage bescherte und jede Menge Staub aus der Sahara mitbrachte, ist nun wieder verschwunden. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Menschen trauen sich wieder in den beruhigten Atlantik. Wir betrachten das fröhliche Geplansche lieber vom warmen Strand aus, noch brauchen wir keine Abkühlung.

Hier ein paar Bilder von der botanischen Pracht, wo man auch hinschaut, Tom, der dem Dill neue Frisuren verpasst und myself beim Gemüsesamen in die Erde streuseln.

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Ansonsten gibt´s jetzt erstmal nix Erwähnenswertes, maximal, dass ich in der vergangenden Nacht spanisch geredet haben soll; so Tom. Aber Tom kann sich auch irren. Vielleicht war´s ja nur Tortonisch, die Sprache, die ich schon seit Jahren fließend in Wort und Schrift drauf hab ;-) .

Atentamente,
vuestros Islenios

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