Los Indianos – mein erster Carneval

21. Februar 2012, Abgelegt unter: Allgemein

cartel_indianos_-20122-199x300ja, wer mich kennt, wird staunen:

ich war auf aufm Carneval!

… und habe mich köstlich amüsiert, sogar 3 schritte salsa getanzt, inmitten von gigantischen babypuderwolken, alles in weiß weiß weiß. die stimmung war super, alles tanzte, alles friedlich.

der background von diesem spektakel sind die aus kuba oder venezuela heimkehrenden palmeros (um 1880), die ihren in der ferne gewonnenen reichtum mit getreide-schmeissen darstellten etc.

naja, ich bin nextes mal wieder dort – besser allerdings mit weiblicher begleitung – so als solist kommt man sich schon etwas verloren vor bzw. als freiwild – hihihi

so, das wars ersma in aller kürze

helau sag ich aber noch immer nich

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Tchja …

8. Februar 2012, Abgelegt unter: Allgemein
... ein fernrohr oder so vom feinsten

... ein fernrohr oder so vom feinsten

schön, dasde wieder mal hier vorbeischaust^^.

So richtich viel passiert is inzwischen nix, Sophie is nun schon 3 Wochen wech und wurde von Roger, einem Bekannten aus Berlin, ersetzt. Natürlich nich wirklich, aber so komme ich nicht zum alleine sein – dass ist gut wie schlecht, ganz nach gusto.

Auffe Veranda stehen jetzt zwei richtich fette Refractoren (Fernrohr^^) der Fa. Maede – Sirko, du würdest deine helle Freude daran haben. Das größere der Beiden ist Computergesteuert und kann so irgendwelchen Himmelskörpern hinterher eilen. Die Dinger sollen verkauft werden für kleines Geld, sind ausm Nachlass.

Warten tun wir auf Regen, noch immer. Dieser Winter ist ausgesprochen trocken, was der Insel nicht soooo gut tut. Dabei an 2012 zu denken is naklar Quatsch :)

Nicht ganz unwichtig:

Sollte jemand von euch mich besuchen wollen, bitte frühzeitig Bescheid geben – es haben sich schon zwei Interessenten überschnitten, worauf auch ich überhaupt keinen Bock habe – im Gegenteil: ne Pause zwischen den Besuchen ist mir wichtig.

Wie ihr seht, habe ich es geschafft (ca 3/4 Std Arbeit) einen Temperatur Ticker hier einzufügen – dolle Sache das.

All meine solidarischen Gefühle sind bei euch, denn es ist gerade schweinekalt in D

Bleibt tapfer!

tom

Vitamin B – Überschuss

15. Januar 2012, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Froinde,

Jetzt sind 10 Tage seit Toms runder Geburtstagsparty vergangen. B.B.B. und B. B. haben uns zu diesem Anlass besucht. Sie waren nur eine Woche hier, aber haben die halbe Insel abgetragen und in Basts Aquarium geworfen. Aber all das ist nicht so schlimm wie ich finde. Schlimmer war, dass sich Bast, als die Geburtstagsparty in vollem Gange war, völlig kaputt ins Bett gehaun hatte. Es waren so an die 25-30 Leute da. Unter anderem der Palmero, den wir seit unserem ersten Urlaub hier kennen. Tom hatte ihn gebeten zu seinem Geburtstag eine original palmerische Nachspeise zu zaubern, denn Dominik is unter zahlreichen anderen Talenten (ich sag mal, er kann mit Pflanzen sehr gut) Koch und hat in der Schweiz gelernt. Dieser NachTISCH war ein Gedicht. Es war eine sehr kompakte Keksmasse aus zerbröselten Keksen, süßer Kondensmilch und Kokos und Mandeln zusammengepresst. Er hat soviel gemacht, dass ich Tagelang nichts anderes mehr essen brauchte.

Außerdem gab es totleckere Gulaschsuppe und zum nach Hause rollen brauchte man nicht unbedingt ein Auto, es sei denn es ging bergauf.

Während Tom über Weihnachten in Deutschland war hab ich in dem Haus einer Freundin hier gewohnt. So ein süßes Hutzelhäuschen mit ganz viel liebe- und geschmackvollem Schnickschnack und das Beste war das Bücherregal in der kleinen Schlafhöhle und die Lesebeleuchtung. Sanji hat mich hier schon seit jeher mit Büchern versorgt, und über ihre Bücher bin ich auf mein neues Interesse gestoßen. Bienen, Imkerei und gefüllte Honigtöpfe. Und um zu sehen ob nicht nur die graue Theorie meins ist, werde ich bei deutschen Imkereien wwoofen. Das heißt im Klartext, ich verlasse dieses Inselchen wieder. Es ist halt begrenzt, und das sollte als Erklärung reichen. Und der Atlantik is noch die angenehmste aller Begrenzungen hier.

Am letzten Urlaubstag unseres Besuches lernte ich den Atlantik noch mal ein wenig anders kennen. Wir fuhren zu dritt zur Piratenbucht um dort zu baden, was ich noch nie gemacht hab, weil dort bis jetzt immer Wellengang war und halt viele scharfkantige Felsen. Es sah auch diesmal etwas grenzwärtiger aus, aber wenn man den Rhythmus abpasst, indem sich nicht soviel abspielt, kann man sich ja wieder irgendwo aus dem Wasser ziehn. Bast sagte, er geht erst rein, wenn ich drin bin. Also setzte ich mich wie ein Profi mit der Schwimmerbrille auf den Felsen und wartete die Wellen ab. Dann kam der Überwindungsgedanke aller dämlichen Ängste, dann der Sprung. Unterwasser ging es dann weiter mit dem unprofessionellen Wegrutschen meiner Schwimmerbrille und dem Rausspülen meiner Kontaktlinsen. Ich gebe zu, ich war verdutzt. Wieder an der Oberfläche rief ich Björn zu, er solle nich zuviel Bier trinken, denn ich könne nicht mehr fahren. Und dann ging auch schon das Wellenbad los. Erst wird man geschubst, dann kommt ein Sog, dann in die andere Richtung, hoch und runter und ich konnte die Entfernungen zu den Klippen und den Wellen optisch nicht mehr so gut einschätzen. Also musste ich mich auf mein Gefühl verlassen. Bei den Wellen, die mich Richtung Bucht schwappten war das Gefühl ganz deutlich: Angst vor den Felsen, bei dem Sog, der mich rauszog aufs Meer war mein Gefühl auch ganz deutlich: Angst vor den Strömungen, die einen auf offene See bis nach Kuba tragen. Also schwamm ich ziemlich unkontrolliert immer in die entgegengesetzte Richtung. Kraftlos inner Wellenpause kam ich am Felsen, von dem ich gesprungen war, an und wollte hochklettern, doch ich rutschte am Algenschlamm ab und die nächste Welle riss meine Finger vonner Wand. Das Gefühl kann ich auch ganz klar ausdrücken: Panik…

Also wartete ich im Wellenbad wieder die nächste Pause ab und versuchte es woanders. Nachdem ich halbblind die ganze Bucht von rechts nach links zu den anderen gekraxelt bin, sah ich dann Bast, der von ordentlich weit oben reinsprang und an der Treppe problemlos rauskam, hin-her, hin-her. Er nahm sich meine Flossen und konnte problemlos gegen die Wellen anstinken, während er mit seiner Unterwasserkamera filmte. Ich hätte soviel Spaß haben können, aber ohne Augen, gleich durch den ersten Sprung, war ärgerlich.

So kamen auch die beiden nicht mehr zu ihrem Lieblingsstrand, Playa Veta, wo es nur feinsten Sand gibt, kein Steinchen und wo wenig Leute am Strand sind, weil er so mühevoll zu erreichen ist. Tja, geteiltes Pech is halbes Pech :)

Von meinem blutüberströten Schienbein erzähl ich jetzt nicht. Gott sei Dank hätte ich die Haiflosse nicht gesehn, wie sie auf mich zukommt.

So, da ich jetzt auf die letzten Stunden viele Verabredungen habe und heute ein Schokofondue ansteht, brech ich dieses ganze Getippsel hier ab und sage: Bis in Bälde!!!

Liebe Grüße von

Tom und Sophie

Das Arbeitslager blüht

17. November 2011, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Landsmänner, liebe Landsfrauen, liebe Weggelaufenen, liebe Zurückgebliebenen

Eine halbe Ewigkeit haben wir nichts mehr von uns hören lassen. Das liegt zum einen daran, dass mein PC im Arsch ist, und wer arbeitet nicht am liebsten an seinem eigenen PC, mit Zugriff auf alles, was man selbst sortiert hat? Mit der eigenen Tastatur, mit der man zu einem Ganzen verschmolzen ist, sobald die Finger sich niederlegten? Das hier ist ein Krampf, immer wieder korrigieren…

Aber nun zum Hauptthema: Die Insel.

Seit ein paar Monaten ist die Insel ein Eldorado für Sammler und Selbstversorger. Feigen, Mandeln, Äpfel, Maulbeeren, Esskastanien wachsen und fallen in freier Wildbahn in den weitgeöffneten Mund der Spaziergänger. An Zitrusfrüchte und Avocados sollte man sich ranschleichen, da diese meist eingezäunt sind. Die Pfifferlinge müssten auch schon ihre Köpfchen an die frische Luft halten und wer weiß, was wir alles noch nicht kennen. NOCH nicht!!!

Als Rob aufschlug, wurde das Arbeitslager eröffnet. Feigen, Mandeln und Äpfel wollten geerntet und verarbeitet werden, Wurzeln sollten aus der Erde gerissen und PCs wollten überprüft werden.

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Feigenbeschneidung

Feigenbeschneidung

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Apfelverarbeitung

Apfelverarbeitung

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Apfelringe

Apfelringe

Also, wer ist der Nächste bitte??? Wie wär es mit Hanne, der diesen Blog bestimmt nicht liest, aber uns ein Ofenrohr verlegen könnte, oda mit Sirko, der unser Teleskop richtet und erklärt. Gibt’s auch Gärtner unter Euch? Wir brauchen einen Kompost und nicht nur den. Eine Hausfrau, die mir richtiges Einwecken und Haltbarmachen beibringt, als kleinen Workshop??? Und die Socken stopft, da man als Frau entweder Socken zu kaufen bekommt, auf denen der überaus Intelligenz-sprühende Spruch steht: „I love shopping“ oda ganz hinreißende Kätzchen abgebildet sind, oda Nylonstrumpfhosen, die in den seltensten Fällen zu meiner Garderobe passen.

Mittlerweile spielen wir jeden Donnerstag Billiard und staunen, was so alles geht. Gar nicht so uninteressant die Sportart. Aber Kickern fetzt mehr vom Bewegungscharakter. Und für Tom auch besser, weil seine Halswirbel sonst unwirsch werden und rumätzen müssen.

Ich besuche auch, so oft es nur geht, unser aller Freund und Helfer – den ZAHNARZT… grusel…

und falls Euch der Artikel ein wenig plump vorkommt, mir fehlt jetzt ein Viertel meiner Weisheit. Ich hatte allerdings großes Glück und es ging ziemlich fix. Ein Knacks, ein Ruck ein Krax und er war im ganzen draußen. Oh, wie ich dieses Geräusch liebe….. nochmalnochmal… :(

Die Hanfpflanzen sind winzig klein geblieben, aber die Blüten sind prall und duften, so eine schöne Pflanze auch. Ich würd ja ein Foto machen, wenn nicht inner letzten Zeit alles den Arsch hochreißen würde. Aber man darf nicht verzagen, nein, darf man nicht. Mit ein wenig Glück wird der Barcelona-Urlaub doch noch Wirklichkeit, vielleicht wenn ich 50 bin. Geduld ist eine Tugend. Und die Insel ist ja Gotzeidank so vielseitig, dass man es hier ein Weilchen aushält. Tom fliegt Weihnachten zu seiner Mutter, aber er will gar nicht nach Berlin, was ich überhaupt nicht verstehen kann. Ich würd sofort tauschen, wenn ich nicht arbeiten müsste. Aber wenn man ein Jahr immer im Kreis gefahren ist, von Dorf zu Dorf, wie kann man da nicht wenigstens ein Bisschen Bock auf ne Großstadt haben, in der es halbe-Meter-Bratwürste, Glühwein und Baumkuchen auf dem Weihnaxmarkt gibt. S-Bahn und U-Bahn fahren, sich die frustrierten Bleichgesichter angucken, die in aller Eile die letzten Weihnaxeinkäufe machen und Fausthandschuhe tragen. Monster-Werbe-Tafeln, Extrembeleuchtung (hier ist Lichtverschmutzungsgesetz, wegen der Sternchen), Fahrkartenautomaten, mit denen keiner mehr klarkommt, der nur ein-bis-zwei Jahre raus is. Ich fänd den Urlaub schick. Und dann die 6-spurigen Straßen…

Aber ich bin nicht allein. Ich habe jede Menge Bichos negros und Spinnenläufer und Cucarachas um mich rum, mit denen spiel ich dann Malefiz während der Weihnachtsmann das nicht verlegte Kaminofenrohr sucht.

Najut ihr Lieben, ehe meine sarkastische Ader vor Überfluss platzt machnwa mal Schluss, wa?

Frohe Weihnachten, denn ich hab so das Gefühl, dass ich mich vorher nicht mehr melde… kommt alle gut ins neue Jahr 2012. Und vergeßt nicht, hier wartet jede Menge Arbeit auf Euch ;)

La variedad de la Isla

29. August 2011, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Deutschländer(-ellas),

bis Mitte Oktober haben wir das Haus wieder für uns. Vor wenigen Tagen habe ich meine Cousine verabschiedet, die 10 Tage die Insel genoß. Auch ich kam mal wieder zum wandern und glotzen, während Tom die Kohle ranschaffte ;) .

Die erste Tour ging in Santa Cruz los. Ehe wir nach dem Wanderführer den Anfang vom Wanderweg gefunden haben, krochen wir schon auf dem Zahnfleisch. Danach kraxelten wir durch die Vororte von Santa Cruz und erhaschten immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Stadt, die direkt am Meer liegt, mit dem Hafen und dem winzigwinzig kleinen Industriegebiet und noch ein bisschen weiter, das neu erschaffene Monster: der Flughafen. Die Aussicht vom Mirador de la Concepción, die Mandelernte und der Maulbeerbaum haben den steilen Anstieg wieder ausgebügelt.

Als wir Santa Cruz von der anderen Seite wieder näher kamen, und schon frohlockten, nach 4-5 Stunden rumlatschen unserem Ziel sehr nahe zu sein, stellten sich uns ein paar Köter in den Weg, die andere, größere Köter hinter einem Zaun, durch ihr Gekläffe auf uns aufmerksam machten. Wir waren ausgesprochen angepisst von frei laufenden Bestien und wollten natürlich nicht den Rundweg zurücklaufen. Also gingen wir zu der kleinen Menschengruppe, an der wir zwei Minuten vorher vorbeiliefen, mit roten, triefenden Maulbeerhänden, und fragten, wem die gehören. Der Besitzer war dabei und er schickte uns mit seinem Sohn wieder runter. Der brauchte bloß aus 10m Entfernung etwas sagen und die Hunde waren mucksmäuschenstill, haben den Schwanz zwischen die Hinterläufer geklemmt und den Kopf demütig nach unten gehalten. Was das für „Herrchen“ waren, kann man sich ausmalen.

Und als wir nur noch 5 Minuten über Santa Cruz waren, kamen wir an einen Zaun, an dem ein Kampfhund angekettet war und der Weg war nicht breit. Der Hund verzottelte sich so mit seiner Kette, dass er sich kaum noch bewegen konnte, wedelte aber mit dem Schwanz, als wir kamen. Der tat mir so leid, trotzdem ich mir beinahe in die Hosen gemacht hab vor Angst… also pressten wir uns gegen die Wand, an dem armen Tier vorbei und glaubten es gar nicht, unten angekommen zu sein.

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Die zweite Tour war in die Caldera von unten, weil ich Claudia zeigen wollte, wie schön das Wasser aus den Bergen da unten als fließender Bach langplätschert. Aber die Caldera war ausgetrocknet, und da wir kein Trinkwasser hatten, wollte ich nicht weiter hinein, auf gut Glück, dass wir doch noch Wasser finden.

Und unsere gemeinsame dritte Tour war in den Norden, wo ich schon seit Ewigkeiten mal wieder durch üppige, grüne, feuchte Wälder laufen wollte. Es war herrlich, es war wunderbar. Wenn ich neben dem Meer was liebe, dann ist es Wald, und wo wir schon mal bei den Natuspektakeln sind: erst recht den Tom. Die 600m Höhenunterschied waren selbstverständlich nich ganz so locker und flockig.

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Aber jetzt ist wieder Normalprogramm angesagt. Am Freitag hatten wir einen sehr mauen Kickerabend (wir waren nur zu siebend, blöde Zahl zum kickern) und sind danach in die Bar Central gefahren (worden), weil einer von unseren Bekannten dort aufgelegt hat, und zwar nich schlecht. Schlecht war nur die Gastro drumrum. Die Leute saßen an den Tischen, aßen, tranken, unterhielten sich, die Beleuchtung war zum essen gut, zum tanzen weniger. Erst gegen 12 wurde das Licht geändert.

All das und viele Kleinigkeiten haben einfach nicht zusammengepasst und das war schade, denn selten hab ich Lust zu tanzen, und die Musik wollte sofort in meine Beine und meinen Körper zum wackeln bringen. Nix zu machen. Ziemlich blau sind wir also wieder nach Hause gefahren (worden).

Gestern sind wir mit Frank, einem weiteren Bekannten, rüber auf die andere Seite. Frank fragte uns am Kicker-Abend ob wir Karl kennen. Karl kocht wahnsinnig gut und es lohnt sich mal da rüber zu fahren, denn es gibt viel zu sehen. Meine Herren. Den halben Sonntag waren wir bei Karl, der ein Riesengrundstück pö a pö aufgebaut hat, aus allem, was er je in seinem Leben gefunden hat, hat er was zusammengebastelt (und der Mann is schon alt). Es gab soviel zu sehen. Der Kellner hatte ein abgefahrenes Outfit an und ist eigentlich Gärtner. Und dieses „Restaurant“ ist eigentlich keins, sondern offiziell ein Kochclub, mit mehreren Zimmern und mehreren Tischen und zwei Weinsorten (rot und weiß und lecker), Pferde, Hunde, Katzen, Teiche, Fische, Schildkröten, Pflanzen und lauter kleinen Séparées im Freien, mit aus leeren Weinflaschen gebauten Mäuerchen und Sitzgelegenheiten. Überall baumelte was, alles war zusammengesammelt und verwertet. Und wie Tom ganz richtig bemerkte, es spottet jeder Beschreibung. Unmöglich wiederzugeben, was der Mann alles gemacht hat, wenn er nicht Sonntags seine Gäste mit einer hervorragenden Küche bekochte. Und der Knüller kam ganz unverhofft. Ein Russisches Paar, er Akkordeon, sie Stimme. Und was für eine. Opernsängerin nenn ich das mal. Alta, was für ein Organ. In dem winzig kleinen Raum schallten die Wände die ohnehin schon schallende Stimme wieder. Und einmal hatte ich Angst um die guten Weingläser. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, hatten die Beiden sympathischen Musikgelehrten auch noch ihren 13. Hochzeitstag.

Genug jetzt. Die Blogartikellänge is überschritten. Ich will hier niemanden seiner Konzentration berauben. Und wenn doch, dann seht zu wie ihr damit klar kommt.

Angenehmen Start in die Woche, lasst euch von der Politik oder dem Wetter nich die Hosen runterziehn, sondern machts wie Piffi und geht baden. Janz nass oda jar nich, aber keen halbseidenet Rumjeplätscher.

Bis nextes Mal,

T&S

Wogende Menschenmassen

4. August 2011, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe plitscheplatsche-nassen Mitteleuropäer,

hierzulande hört man nur schlechtes über eure Wetterfront. Ein verregneter Sommer soll es sein, jeden Tag dunkle Wolken am Himmel, Regengüsse und lausige Temperaturen…

Da sag mir nochmal jemand wie bescheuert es sei, dass ich im Winter nach Deutschland komme und im Sommer wieder absause. Klar, hört sich erstmal Scheiße an, aber bei genauerer Betrachtung hatte ich in Leipzig einen goldenen Oktober, einen schneeweißen (aber doch recht laaaaaaaaaaaaangen) Winter, einen Frühling mit Paddel- und Radtouren, etliche Frühsommergewitter vom Feinsten, die Blaualgenentwicklung war noch nich mal im Anfangsstadium, als ich ins kühle Nass der Havel sprang, auch der Mückenbestand war relativ gering. Nun bin ich seit knappen 1,5 Monaten wieder hier und kann mich über das Wetter nicht beklagen, selbst der Calima hat nur für zwei Tage vorbeigeschaut.

Aber das wißt Ihr ja alles selber. Was ihr nicht wißt ist, dass der Kicker, den Tom bestellt hat, einsame Spitzenklasse is und dazu noch ein edler Weißer. Der Transport wäre um Haaresbreite schief gegangen, weil die beiden Betonplatten zum beschweren des Tisches nicht gut genug (oder besser gar nicht) fixiert waren und der Kicker auf hoher See hin- und hergeschaukelt wurde, sodass die Riesenschraube, die die beiden Platten zusammenhielt uns fast den Kickerboden zerschmettert hätte, weil sie immer gegenschlug. Nun steht er jedenfalls hier, Vilma und Bast hatten auch noch ihre Freude daran und unseren ersten spontanen Kickerabend mit einigen wenigen, netten Leuten haben wir auch schon hinter uns.

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Unglaublich, aber wahr ist, dass die Bar Central, die ich an einem Freitag noch als Baustelle gesehen habe, am Mittwoch ihre ersten Gäste empfing. Nämlich alle Leute, die mitgeholfen haben, das Ding aufzubauen wurden verköstigt und mit Live-Musik bespaßt. Das war der erste Testlauf, die Generalprobe vor der Premiere am Samstag – der offiziellen Eröffnung. Der Mittwoch war sehr angenehm, wenn auch chaotisch, weil keine Reviere für die Kellner eingeteilt waren und alle immer überall waren, sodass sich gegenseitig mehr behindert wurde, als geholfen. Aber die Eröffnungsveranstaltung war, wie soll ich sagen, ein Hammerereignis. Drinnen war es gerappelt voll und heiß, weil die Klimaanlage noch nicht ging und die Fenster Schallschutzfenster sind. Ich stand mit einer separaten kleinen Zapfanlage fast vor der Bühne an der Wand, hinter mir eines dieser Fake-Fenster, mitten in der Menschenmasse, die über das dargebotene Comedyprogramm fast auf den Boden pullerte vor Lachen. Selbst ich, die nur 10 % verstand war begeistert, von der Gestik und Mimik dieser Frau, die die Massen zum Brüllen brachte. Und ich hatte sie zwei Tage zuvor im Franchipani kennengelernt. Aber egal. Irgendwann passierte es, dass ich mich umblickte und aus dem Fenster auf die Straße sah. Ein Gewusel und Gewimmel von hunderten von Menschen, die nicht reinkamen, die Straße war nicht mehr zu sehen, für Autos wurde sie gesperrt, was so nicht vorgesehen war, Bierfässer wurden nachbestellt, da die angedachte Menge schon nach 4 Stunden weg war. An die Tausend Leute sollen es gewesen sein. Die Kneipen über und unter der Bar Central haben mit partizipiert und sich freudig die Hände über ihrem Umsatz gerieben.

Als meine Weizenfässer ausgesüffelt waren, machte ich mich unbeschwert auf zum anderen Tresen um meinen Kollegen unter die Arme zu greifen. Doch was ich da sah, ließ mir einige Gehirnwindungen rausspringen. Schwer zu beschreiben. Meine Vorstellungskraft bei dem Wort Chaos war bis dato lächerlich. Jetzt ist sie erweitert, ins unermessliche gestiegen. Von Logistik keine Spur, von Aufgabenverteilung, keine Spur, von Kontrolle – nada. Jeder machte irgendwas, 7 Mann hinterm Tresen, kein großer Tresen, mittenmang Kästen, überlaufendes Leergut, nichts hatte mehr einen festen Platz und die wogende und gröllende Menschenmasse schwappte unaufhaltsam an die Bar. Scheppernde Livemusik im Hintergrund. Nach 10 Minuten bin ich nach draußen geflüchtet und war wie paralysiert. Ich fühlte mich wie ein Störfaktor, der kein Spanisch verstand, aber ich verstand nicht mal mehr meine eigene Muttersprache. Ich wollte nach Hause und ging auch ziemlich bald, natürlich nicht ohne zu fragen. Es war quasi ein voller Erfolg für die Bar Central.

Tom hat seit dem wenig Arbeit, nur zwei, drei Tage die Woche (das übliche Sommerloch) und ab und zu jokeln wir mit dem Auto über die Insel. Neulich waren wir im Vulkanfeld, und haben eine Höhle gesucht, ein vulkanischer Ausgangskanal, oda wie sagt man??? Krasses Gestein, komische Höhle – und als wir an dem Zeug geleckt haben, dass da von der Decke tropfte, weil es aussah wie Salzzapfen, brannte es auf unserer Zunge und Tom vermutete irgend eine Säure. Aber das ist schon Tage her und unsere Zungen sind unversehrt.

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Veranstaltungstechnisch ist der Tom immer auf der Suche nach guten Gelegenheiten, Peter Blau an die Wand zu schmeißen (ihr wißt, dass ich von seinen Lichtbildern spreche, nicht von Peter persönlich).

Dann macht’s mal gut und sagt Zausel, dem Wolkengeist, dass er ganz schön verschwenderisch in eurer Gegend unterwegs is und auf Sparflamme schalten soll.

Seid lieb gegrüßt von der

„Insel des Grauens“

(seit gestern ein Insider… muharrharharr)

Tom & Sophie

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Back again

19. Juli 2011, Abgelegt unter: Allgemein

Liebe Blog-Leser,

lange hab ich Euch warten lassen. Wahrscheinlich schaut schon keiner mehr auf diese Seite.

Fast einen Monat bin ich wieder auf der Insel. In dieser Zeit ist zuviel passiert, sodass ich euch 50 Seiten um die Ohren hauen könnte, oder wie in München gesagt wird: „um die Backen semmeln“.

Das will keiner, am allerwenigsten ich. Deshalb nur ein kleiner Abriss um Euch nich im Dunkeln stehen zu lassen…

Viel hat sich getan: die Wohnumstände haben sich drastisch verbessert, auch wenn hier noch viel getan werden muss, is der vorhandene Platz und Raum, den wir zur Verfügung haben, gewaltig, im Gegensatz zu vorher. Die Lage ist perfekt. Selbst in eine der wenigen besten Klimazonen dieser Insel hat Tom es geschafft. Ihr alle dürft ihm gedanklich auf die Schulter klopfen.

Der Kicker, der noch diese Woche im Hafen von Santa Cruz einlaufen wird, passt ohne Umstände auf die Terasse, von der man ein überwältigenden Blick über die Insel und den Atlantik hat. Aber seit getröstet, eingepackte Bananenplantagen versauen uns schon die Optik. Wieder nich das Paradies. Ein Lebenlang auf der Suche… ;)

Seit einer Woche hat die Arbeitswelt wieder ihre Klauen nach mir ausgestreckt. Seit ein paar Tagen arbeite ich im Franchipani, eines der gehobeneren Gastros, mit Weinservice, Hand hinterm Rücken, sechs Gerichte von der Tageskarte mit allem was dazugehört aufzählen und möglichst noch Nebeninformationen über die Schweinezucht auf dem Festland erzählen, von dem zu verspeisendem Schwein, bliblablubb… damit müsste ich mich erst noch anfreunden wollen. Aber ich hab mich eigentlich für die Bar Central beworben, die jetzt am 23. Juli eröffnet und was ein Riesenprojekt ist… Veranstaltungen sollen dort stattfinden, Unterkünfte für die Musiker von weiter weg stehen in dem Haus zur Verfügung. In der oberen Etage werden Workshops angeboten und dann noch die gastronomische Einrichtung mit Tapasangeboten, in der ich dann hoffentlich arbeiten werde. Die Chefin vom Franchipani macht nämlich mit ihrem Freund zusammen die Bar Central und deshalb hat sie gefragt, ob ich jetzt erstmal im Franchi einspringen kann, weil die grad den Arsch voll Arbeit haben. Wie es halt so läuft…

Jedenfalls war ich am Freitag oben in der Bar Central um alle meine neuen Kollegen kennenzulernen, beim auspacken unzähliger Kartons mit Gläser, Tassen, Teller, Bestecke, Menagen, Barhocker, Küchenkrimskrams, alles, was geht… und lasst Euch sagen, das ganze Haus ist eine riesige Baustelle. Es wurde gehämmert, Türen wurden eingesetzt, geschliffen, gemacht, getan, gemalert, dass die Bar Central in einer Woche fertig sein sollte, schien so ungloobbar, bei dem Anblick, der Hammer!!! Tom ist ja oft oben weil seine Firma …Trallala dort Fenster und Türen einsetzt und kommt mit wüsten Stories vonne Arbeit. Hier was vermessen, da was am Rahmen zurechtgebastelt, Türen, die zur falschen Seite aufgehen usw. – naja, isja behoben.. Tom wartet schon darauf, dass ne Tür rausfällt, wo der schwere Rahmen nur in Putz geschraubt wurde…

Wenn ich es bei der Arbeit irgendwann krachen und scheppern höre, winke ich nur müde lächelnd ab und brabbel kopfschüttelnd “jaja, die Metallbauer…“ vor mich hin.

Achso ja, Vilma und Bast sind ja grad hier, es gefällt den Beiden extrem gut und sie sind nur am staunen und mit ihrem Mietauto durch die Gegend rollern, mit Kugelrunden Kulleraugen.

Die erzählen uns manchmal Sachen über die Insel die wir gar nicht wissen – erröt.

Ich denke das reicht für die ersten Informationen… wenn ihr Fragen habt, könnt ihr wie jederzeit kommentieren, wenn sie zu intim sind, bitte ich darum, doch unsere persönlichen E-mehl-adressen anzuschreiben.

Seid herzlichst gegrüßt vom äußersten Zipfel der EU.

Die Glücklichmacher

Endgeil :)

9. April 2011, Abgelegt unter: Allgemein

Hola Leutz,

da binsch mal wieder, viel Zeit is vergangen und ich habe den blog echt vernachlässigt. Doch gerade eben hat die neue Hütte einen ADSL i-net Anschluss bekommen, was mich ausgesprochen froh macht.

Ja, es geht voran. Noch umgeben mich kahle Wände und rahmen eher ein totales Durcheinander: All die Sachen sind in der Whg. verstreut – das einzige was steht sozusagen ist das Bett + mein Sitzsack – Regale wollen noch gebaut werden, Tisch + Stühle müssen ran usw. Die Raumakustik ist grauenhaft – das Deckensegel muss ich noch waschen, bügeln – mann, ich hab echt zu tun. Bin aber glücklich, my castle isn Trüffel :)

Gestern abend war ich kikkan, nette Menschen, die Spass mit einem Kickertisch haben, der seinesgleichen vergeblich suchen würde: leider ist auf dem Foto nicht zu erkennen: dass Ding gehört eigentlich aufn Sperrmüll. Daher muss ich wohl nexte Woche einen Tisch beim KickerKlaus bestellen, wie schon lange geplant. Der kommt dann auf die Terrasse :)

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…. wo jetzt mein Crêpes-Pavillion aufgebaut steht, zwecks Foto für den Genehmigungsakt – irgendwann isset dann soweit und ich mach mal wieder Crêpes – bin schon richtig heiß drauf ^^

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Dieses Wochenende erwarten wir wieder einmal Calima – ihr wißt noch? – warme/heiße Luft transportiert feinsten Sandstaub aus Afrika – an die 30° sollen es werden :) .

So, dass wars ersma, muß los, n Tisch fotografieren – meine querida muss dann entscheiden, welchen ich holen soll :)

bis denne,

seid umärmelt

tom

so, ich hab jetzt 15 min rumgefummelt, um den Text unter die Fotos zu bekommen = denkste. Ich bin und bleib n noob :/

2011

9. Februar 2011, Abgelegt unter: Allgemein

Feliz año jetzt noch zu wünschen is ja ziemlich blöd, ich tu es trotzdem: man muss auch mal blöd sein können:

Feliz año nuevo !

Nunja, es stimmt schon: der noch immer fehlende i-net Anschluss ist nicht der alleinige Grund für fehlende Blogeinträge.

Punktgenau zu meinem b-day landete ich unspektakulär auf der Insel – ziemlich mitgenommen von drei Wochen Deutschlandaufenthalt :/

Tchja und dann fings an, meine 30 Std/Woche – ich hätte nicht gedacht, dass ich hier einen guten Job finden würde – zumal nach so kurzer Zeit. Jetzt bekommt ein Teil meiner Kisten und Kästen, die ich aus D mitgebracht hatte, einen tatsächlichen Sinn und meine Einkünfte sind entsprechend :)

Nebenbei“ muss ich mich um mein Vehikel kümmern, wo mein Händchen nich ganz so glücklich ist: mein Nissan Patrol brauchte neue Bremsen etc. und da war ich froh, dass Sophies Seat Marbella noch als Ersatz herhalten konnte

-ohne Auto is man hier halbtot.

Ersatzteile mußten rangeschafft werden und ein guter Autoschrauber is auch nicht an jeder Ecke zu finden, weiß Marx^^. Aber jetzt fährt die Kiste wieder einigermaßen: ein Teil fehlt noch :/

Den Renault habe ich auch in den letzten Tagen verkaufen können, endlich isser weg und ich habe sogar einen kleinen Gewinn dabei gemacht.

Soweit, sogut.

Der diesjährige Winter hat wieder viel Wasser auf die Insel herabgelassen, zum Glück nicht so heftig wie letztes Jahr. Jedenfalls platzt die Insel vor lauter Grünzeuchs, gerade blühen die Mandelbäume und na klar noch 1000 andere…. – is schon sehr, sehr schön hier.

Ungeduldig werde ich langsam bei meiner Haussuche, noch immer habe ich nix gefunden. Ich wünschte, ich könnte spanisch -noch immer reichts nur zum Einkaufen oder zum Tach sagen- denn den Palmero fragen, ob dass Haus zu mieten wäre ginge ja noch – aber die Antwort? … nee – das klappt garnicht.

Von spanisch sprechenden Residenten sich helfen lassen, dass wäre na klar eine Option – leider sind die oft sehr mit sich selbst beschäftigt bzw. damit überlastet – is ab+an auch merkwürdig hier :/

Rumkrepeln tu ich auch noch an meinem Steuergerät für die Kodaks, dass Eine fehlt, dass Andere passt nicht oder n download muss her, der aber nicht zu linux passt + bei windoff, extra von Rob installiert, auch nicht. Mist, wennste nich von allen Ahnung hast^^.

Ich finds so endgeil, dass mich die Insel für mein `Hantier` mit atemberaubenden Sugängen und schönen Tagen mit lauen Lüftchen beruhigt.

Da die Schreiberei naturgemäß (also bei mir) länger andauert, hat sich inzwischen eine ineressante Option aufgetan: ein Haus, nich ganz so preiswert zwar, aber in (klima)bestlage und groß genug für ….

  • also bitte, drückt was – Daumen oder so’n Zeuchs – Häuser sind gerade ziemlich rar…

Gestern war ich die neue Bremsanlage testen und bin auf die Ostseite der Insel um den besten Grünzeuchbauer mindestens von La Palma zu treffen – okokok, warum sollte ich euch den Mund wässrig machen – hihi – ach phhhh :

es war, gelinde gesagt, atemberaubend, alleine schon der Duft dieser … naja, ok. Die Bremsen funzten auch auf’m Rückweg, habe wohl aus anderen Gründen recht lange gebraucht …

Bin ich froh, dass es hier noch keine THC Kontrollen gibt, da fühlt man sich doch gleich viel sicherer :)

apropo:

ich hab schon ewig keine News mehr gesehen/gehört – kein TV und kein i-net am Start — müßt ihr SEHR tapfer sein oder funzt der allgemeine Verdrängungsmechanismus noch einfach wie bisher?

bekomme ab+an einen newsletter von so’nem Krisenapostel^^ – da war und bin ich schonwieder froh, HIER zu leben. Ob ich meine Reisvorräte wieder auffüllen sollte? … und den Hafer?

ich bin ja so cool: quetsche auch als Solist jeden morgen meine Flocken, schneide Ananas, Papaja, Kiwi, und was noch so grad da ist, hinein – es turnt mich echt an, was hier alles wächst :) – wüßte ich nur noch die Namen, dann tät ich den Rest auch aufzählen, bis euch die Augen aus’m Kopp fallen – hehehe

:)

Vier Monate bin ich nun solo – die wenigen Vorteile solcher Einsamkeit wiegen viel zu wenig … Sophie fehlt mir sehr und es wäre nur zu schön, wenn sie bald retour ist, nächste Woche wäre schön, zB :) – die kleine Hexe hat’s mir echt angetan, sozusagen^^

so, ich muss schonwieder los

liebliche Grüße

tom

Tchja…

9. November 2010, Abgelegt unter: Allgemein

ein neuer Monat, ein neuer Artikel. mein i-net krückt noch immer, mal komm ich überhaupt nich rein – langsam isset immer :-/

was kann ich euch erzählen? … isnich leicht, in Sophies Spur zu treten, war ich doch froh, dass sie diesen part übernommen hatte.

also nur jetzt + gaaanz kurz die beste meldung seid Tagen:

DER JEEP IS VERKAUFT – wenn jetzt noch der Scheck gedeckt is, geb ich einen aus :-)

beruhigend is mein neuer Job, arbeite für ne Schlosserbude (kotz) und baue Wintergärten, aber es gibt gutes Geld, was ja nich völlig verkehrt is :) .

so, ich glaube, ich fahr noch schnell zum Strand :)

bis denne, bleibt tapfer

lg

tom

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